1. Energie sichernOhne Energie keine erste Phase. Schlaf, Morgenlicht, Wasser, Bewegung, bevor das Handy angeht. Wer müde ist, braucht keinen Flow-Trick, sondern eine Nacht.
2. Eine Sache wählenNicht drei. Eine Aufgabe mit klarem Ziel, bei der man merkt, ob es vorangeht, und die eine Stufe schwerer ist als bequem. Uhrzeit und Ort festlegen: „Wenn ich morgen um neun am Schreibtisch sitze, dann …“
3. Durch den WiderstandDie ersten zehn Minuten sind fast immer zäh. Das ist kein Fehler, das ist die Eintrittskarte. Zehn Minuten nur das eine, danach darf man aufhören. Die meisten hören nicht auf.
4. LoslassenNicht mehr anschieben, nicht mehr prüfen, für wen man es macht. Erster Wurf ohne Korrektur. Fünf Minuten langsames Ausatmen davor senken die Anspannung messbar.
5. SchützenFlow braucht ungestörte Zeit. Nach einer Unterbrechung dauert es im Schnitt 23 Minuten zurück zur Aufgabe. Also: zwei Stunden nicht erreichbar, angekündigt.
6. ErneuernNach dem Flow nicht sofort weitermachen. Zwanzig Minuten ohne Bildschirm, gehen, schreiben, Stille. Das ist die Phase, die fast alle überspringen, und der Grund, warum kein Hoch ewig hält.