Führungskräftetagung · Jahresauftakt · Offsite

Ihre Führungskräfte brauchen keine Motivation.

Sie sind motiviert. Sie trauen sich etwas zu, sie halten viel aus, und genau das ist das Problem: Sie merken zu spät, dass ihre Energie versickert, und dann sind sie leer und wundern sich. Mein Vortrag ist kein Antreiber. Er gibt Führungskräften eine Sprache für Zustände, die sie bisher nur gespürt haben, und ein Werkzeug, um die Bedingungen zu ändern, unter denen ihre Teams arbeiten.

Von Max Gotzler, Keynote Speaker für Flow und Energie. Über 50 Keynotes vor Gruppen von 40 bis 7.000 Menschen, unter anderem für Volkswagen, Mercedes-Benz, adidas, BMW und ERGO. Deutsch und Englisch. Stand November 2026.

Drei Formate für Ihre Tagung

ab 5.500 €

Impuls

20 bis 30 Minuten. Setzt den Ton für den Tag oder holt die Runde nach dem Mittagessen zurück. Ein Gedanke, der im Raum bleibt, ohne das Programm zu sprengen.

ab 7.500 €

Keynote

45 bis 90 Minuten, auf Wunsch mit Fragerunde. Das Hauptformat: die vier Phasen, der Flow-Kanal, Energie unter realen Bedingungen. Mit Vorgespräch und einer Nachfrage vier Wochen später.

ab 12.000 €

Halber Tag

Vortrag und danach Arbeit in kleinen Gruppen: eigene Phase bestimmen, Aufgaben im Flow-Kanal sortieren, Vereinbarungen im Team treffen. Für bis zu 40 Führungskräfte.

Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer und Anreise aus München. Die vollständige Aufstellung mit allem, was den Preis bewegt und was nicht, steht auf der Seite Was kostet ein Keynote Speaker.

Was die Zahlen sagen

Das Problem ist nicht die Einstellung. Es sind die Bedingungen.

Ich messe seit Jahren mit demselben Fragebogen, dem Flow-Score. Aus 654 Messungen ergibt sich ein Bild, das in fast jeder Führungsrunde für Stille sorgt, weil sich alle darin wiedererkennen.

Selbstwirksamkeit 68 von 100

Hoch. Die Menschen trauen sich zu, mit Veränderungen umzugehen und Probleme aus eigener Kraft zu lösen. An Haltung und Zutrauen fehlt es nicht.

Fokus 49,6

An der Kippe. Zusammenhängende Zeit zum Denken ist die knappste Ressource im Führungsalltag, und sie steht in keinem Kalender.

Stressbalance 49,7

Ebenfalls an der Kippe. 47 Prozent stecken in der Phase Loslassen, also an dem Punkt, an dem das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht da ist.

Bei zwei von drei Menschen ist der größte Hebel nicht Ernährung und nicht Bewegung, sondern Fokus oder Stress. Beides sind Dinge, die eine Führungskraft für ihr Team beeinflussen kann, und zwar mehr als jedes Seminar. Darüber rede ich.

Das Werkzeug

Der Flow-Kanal, und warum er ein Führungswerkzeug ist.

Mihály Csíkszentmihályi hat gezeigt, dass Flow auf einer schmalen Kante entsteht: Die Aufgabe muss ein Stück über dem liegen, was jemand sicher kann. Liegt sie zu hoch, entsteht Angst. Liegt sie zu tief, entsteht Langeweile. Dazwischen liegt der Kanal.

Für Führungskräfte ist das keine schöne Theorie, sondern eine Checkliste für die Aufgabenverteilung. Wer seine Leute kennt, kann Aufgaben so zuschneiden, dass sie im Kanal landen. Und wer merkt, dass jemand seit Monaten unterfordert kündigt, ohne zu kündigen, hat damit endlich ein Wort dafür.

Mehr zum Hintergrund steht auf der Seite Flow-Psychologie, dort ist das Modell auch gezeichnet.

Die vier Phasen

Das zweite Werkzeug ist der Flow-Zyklus: Widerstand, Loslassen, Flow, Erneuerung. Jeder Mensch steckt gerade in einer dieser Phasen, und jede braucht etwas anderes. Wer im Widerstand steckt, braucht Klarheit. Wer loslässt, braucht Geduld. Wer im Flow ist, braucht Ruhe vor Unterbrechungen. Wer sich erneuert, braucht wirklich frei.

Der Nutzen für eine Führungsrunde ist weniger das Modell als die Sprache. Wenn in einem Team der Satz fällt „Ich bin gerade im Widerstand", dann ist das keine Ausrede, sondern eine Information, mit der man arbeiten kann. Das ist der Teil, der nach dem Vortrag am längsten hält.

Erschöpfung ist selten ein Problem einzelner Menschen. Wenn ein ganzer Bereich auf Reserve läuft, liegt es am Bereich und nicht an der Disziplin der Leute.

Für die Planung

Wo im Programm der Vortrag stehen sollte.

Eine Frage, die mir jede zweite Tagungsplanerin stellt und die über die Wirkung mehr entscheidet als der Inhalt. Hier meine ehrliche Antwort, nach über 50 Tagungen.

Vormittag, erster TagDie beste Position, wenn der Vortrag den Ton setzen soll. Die Leute sind wach, und alles, was danach kommt, hat ein gemeinsames Thema. Gut für Jahresauftakte.
Direkt nach dem MittagDie zweitbeste. Das Tief ist real und niemand hört zu, wenn es ignoriert wird. Ich fange dann mit dem Tief selbst an, das ist ein anderer Vortrag, aber ein guter.
Vor dem AbendessenFunktioniert, wenn der Tag nicht zu lang war. Kürzer halten, 30 statt 60 Minuten, und mit etwas enden, das die Leute abends am Tisch weiterreden lässt.
Als AbschlussDavon rate ich ab. Nach acht Stunden Strategie nimmt niemand mehr etwas mit, egal wie gut der Vortrag ist. Wenn es sein muss, dann 20 Minuten und nichts, was man sich merken soll.
Der Tag danachWenn möglich: ein kurzer Punkt im Programm am nächsten Morgen, zehn Minuten, in dem jeder seine eine Gewohnheit laut sagt. Das kostet nichts und verdoppelt, was hängen bleibt.
Max Gotzler hört einer Teilnehmerin zu

Stimmen

Was danach gesagt wurde.

„Unser Team hat nicht nur wertvolle Impulse erhalten, sondern auch viele Gedanken mitgenommen, die uns bis heute begleiten.“
Stefanie WolffDirector Brand Communications, Merz Lifecare
„Von und mit Max zu lernen, bereitet Freude. Ich mag seinen ausgewogenen Ansatz.“
Veit LindauCoach, Trainer, Autor und Gründer von homodea

Weitere Stimmen, ein Beispielvortrag und die ausführlichen Themen stehen auf der Vortragsseite.

Damit wir uns nicht missverstehen

Was ich nicht mache.

  • Kein Führungskräftetraining. Ich bilde niemanden in Führung aus, dafür gibt es bessere Leute.
  • Keine Motivationsshow. Ihre Leute sind motiviert, das zeigen die Zahlen. Sie noch lauter anzufeuern ist Verschwendung.
  • Keine Diagnosen, keine Heilversprechen, keine Dosierungen. Wo etwas in die Medizin gehört, sage ich das.
  • Kein Vortrag, der eine Kultur ersetzen soll, statt sie zu verändern. Wenn das Problem die Struktur ist, sage ich das im Vorgespräch.
  • Kein Produktverkauf von der Bühne. Keine Rabattcodes, kein Stand im Foyer.

Wenn Ihr Anliegen eher in diese Richtung geht, empfehle ich Ihnen jemanden, der besser passt. Das ist mir lieber als ein Termin, der niemandem hilft.

So läuft es

Von der Anfrage bis zur Nachfrage.

1. AnfrageZwei Sätze reichen: Welche Ebene sitzt im Raum, was soll danach anders sein, wann ist die Tagung. Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, mit Termin-Check und Preis.
2. Vorgespräch30 Minuten per Video, am liebsten mit der Person, die den Bereich führt. Was gerade ansteht, was die Leute schon gehört haben, was sie nicht mehr hören wollen.
3. AngebotEine Seite. Auf Wunsch mit Lernzielen und beschriebenem Mehrwert, damit die Freigabe über das Weiterbildungsbudget schnell geht. Bei Einkauf über Plattformen wie Semigator bereite ich die Unterlagen in der passenden Form vor.
4. VorbereitungBeispiele und Sprache werden auf Ihr Haus angepasst. Wenn gemessen wird, geht vorher ein Link mit zehn Fragen an die Teilnehmenden, und die Auswertung fließt in den Vortrag ein.
5. Die TagungHeadset, Beamer, Anschluss für den eigenen Rechner. Ich bin eine Stunde vorher da und bleibe danach, solange jemand reden will. Das ist oft der wertvollste Teil.
6. DanachEine Seite Zusammenfassung zum internen Verteilen, die Aufzeichnung dürfen Sie im Haus weitergeben, und nach vier Wochen eine Nachfrage: Was ist geblieben?

Wenn mehr daraus werden soll

Erst der Vortrag, dann ein Bereich, der es ausprobiert.

Das ist der Weg, den die meisten gehen, und ich halte ihn für den richtigen. Ein Vortrag bewegt einen Tag. Wenn danach eine Bereichsleitung sagt, das probieren wir bei uns aus, dann verändert sich etwas.

Dafür gibt es flowX Teams: acht Wochen Begleitung für ein Team oder einen Bereich bis 15 Personen, entlang derselben vier Phasen, mit Messung vorher und nachher. Die Teilnahme ist freiwillig, und der Arbeitgeber sieht nur die Gesamtzahlen der Gruppe, nie Einzelwerte.

Messung

Der häufigste Satz nach einer Tagung lautet: Es kam gut an. Das hilft Ihnen im nächsten Budgetgespräch nicht. Deshalb biete ich auch beim Vortrag eine Messung an: zehn Fragen vorher, dieselben vier bis acht Wochen später, ein Bericht über die Gruppe.

Was Sie bekommen, ist der Stand der Gruppe und der größte Hebel. Was Sie nicht bekommen, sind Einzelwerte, und Sie erfahren auch nicht, wer teilgenommen hat. Ohne diese Zusage antwortet niemand ehrlich, und dann ist die Messung wertlos. Ab sieben Personen je Gruppe ist die Auswertung belastbar.

Fragen

Kurz beantwortet.

Ein Impuls von 20 bis 30 Minuten ab 5.500 € netto, eine Keynote von 45 bis 90 Minuten ab 7.500 €, ein halber Tag mit Übungen ab 12.000 €, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer und Anreise aus München. Deutsch und Englisch zum gleichen Preis. Alle Preise stehen offen auf der Honorarseite.

Für alle, die selbst Termine haben und trotzdem für andere den Rahmen setzen: Teamleitung, Bereichsleitung, Geschäftsführung. Am besten funktioniert er, wenn eine Ebene geschlossen im Raum sitzt, weil die Leute danach dieselbe Sprache sprechen. Gemischte Runden gehen auch, dann liegt der Schwerpunkt stärker auf dem Einzelnen als auf dem System.

Am besten am Vormittag des ersten Tages, wenn der Vortrag den Ton setzen soll, oder direkt nach dem Mittagessen, wenn er gegen das Tief arbeiten soll. Beides funktioniert, es sind nur zwei verschiedene Vorträge. Was selten funktioniert, ist der Abschluss nach acht Stunden Strategie, weil dann niemand mehr etwas mitnimmt.

Drei Dinge: eine Sprache für Zustände, die sie bisher nur gespürt haben, den Flow-Kanal als Werkzeug, um Aufgaben zwischen Überforderung und Langeweile zu verteilen, und eine eigene Gewohnheit nach dem Muster wenn das passiert, dann mache ich das. Keinen Maßnahmenkatalog.

Ja, über den Flow-Score. Die Führungskräfte beantworten vorher zehn Fragen zu Energie, Schlaf, Stress, Fokus und Selbstwirksamkeit, einige Wochen später dieselben. Sie bekommen einen anonymen Bericht über die Gruppe, nie Einzelwerte. Ab sieben Personen je Gruppe ist die Auswertung belastbar.

Nein. Ich bilde niemanden in Führung aus, dafür gibt es bessere Leute. Ich rede über die körperlichen und psychologischen Bedingungen, unter denen Leistung entsteht, und darüber, welche davon eine Führungskraft für ihr Team setzen kann. Wenn Sie ein Führungskräftetraining suchen, sage ich das im Vorgespräch.

Ja, zum gleichen Preis. Ich habe an der Boston University studiert und halte die Keynote regelmäßig auf Englisch, auch vor gemischten internationalen Runden. Die Unterlagen und die Zusammenfassung danach gibt es in der Sprache, die Sie brauchen. Die englische Seite steht unter Speaking.

Auf Wunsch nichts, dann war es ein guter Tagungspunkt. Wenn mehr daraus werden soll, gibt es flowX Teams: acht Wochen Begleitung für ein Team oder einen Bereich, mit Messung vorher und nachher. Der häufigste Weg ist genau diese Reihenfolge, erst der Vortrag, dann ein Bereich, der es ausprobiert.

Weiter

Wer sitzt bei Ihnen im Raum?

Schreiben Sie mir die Ebene, die ungefähre Gruppengröße und einen Satz dazu, was danach anders sein soll. Den Rest klären wir im Vorgespräch. Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Geht es eher um einen Gesundheitstag für alle Mitarbeitenden? Dann ist diese Seite die passendere.

Max Gotzler auf der Bühne