Gesundheitstag · Aktionswoche · Mitarbeiterveranstaltung

Ein Vortrag für den Gesundheitstag, an den sich im März noch jemand erinnert.

Die meisten Gesundheitstage sind gut gemeint und schnell vergessen. Es gibt einen Obstkorb, eine Rückenmessung, drei Vorträge, und am Montag läuft alles wie vorher. Mein Vortrag geht den anderen Weg: ein Thema statt zehn, Beispiele aus Ihrem Haus statt aus dem Lehrbuch, und am Ende eine Sache, die jeder ab morgen tun kann. Auf Wunsch gemessen, vorher und nachher.

Von Max Gotzler, Keynote Speaker für Flow und Energie. Über 50 Keynotes vor Gruppen von 40 bis 7.000 Menschen, unter anderem für Volkswagen, Mercedes-Benz, adidas, BMW und ERGO. Stand November 2026.

Drei Formate für Ihren Tag

ab 5.500 €

Impuls

20 bis 30 Minuten zur Eröffnung. Setzt den Ton für den ganzen Tag und gibt den Ständen danach ein gemeinsames Thema. Gut, wenn das Programm eng ist und viele Beiträge nebeneinander stehen.

ab 7.500 €

Keynote

45 bis 90 Minuten, auf Wunsch mit Fragerunde. Das Hauptformat: Energie, Schlaf, Stress und die Frage, warum Wissen allein nichts ändert. Mit Vorgespräch und einer Nachfrage vier Wochen später.

ab 12.000 €

Halber Tag

Vortrag und danach Übungen in kleinen Gruppen. Für bis zu 40 Personen, die nicht nur zuhören, sondern mit einem Plan nach Hause gehen sollen. Bei größeren Häusern in zwei Durchgängen.

Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer und Anreise aus München. Deutsch und Englisch zum gleichen Preis. Die vollständige Aufstellung mit allem, was den Preis bewegt und was nicht, steht auf der Seite Was kostet ein Keynote Speaker.

Der wunde Punkt

Warum die meisten Gesundheitstage am Montag vorbei sind.

Nicht, weil die Inhalte falsch wären. Sondern weil sie ein Problem lösen, das die Leute gar nicht haben. Fast jeder weiß, dass Schlaf wichtig ist, dass Bewegung hilft und dass Dauerstress krank macht. Es fehlt kein Wissen. Es fehlt ein erster Schritt, der klein genug ist, um ihn am nächsten Morgen wirklich zu tun.

Fehlzeiten erstmals

Psychische Erkrankungen sind im ersten Halbjahr 2026 zum ersten Mal die häufigste Ursache für Fehlzeiten, noch vor Atemwegs- und Muskelerkrankungen.

DAK-Gesundheit, Krankenstandsanalyse 2026

Dauer 28,5 Tage

So lange dauert ein Ausfall wegen einer psychischen Erkrankung im Schnitt. Kaum eine andere Diagnose hält Menschen so lange aus dem Betrieb.

AOK, Wissenschaftliches Institut, Fehlzeiten-Report 2025

Verbreitung 66 Prozent

So viele Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst. Von ihnen sind 61 Prozent erschöpft und 47 Prozent schlafen schlecht.

Techniker Krankenkasse, Stressreport 2025

Diese Zahlen gehören nicht in den Vortrag. Sie stehen hier, damit Sie die Entscheidung intern begründen können. Im Raum rede ich über Menschen, nicht über Statistik.

Was danach anders ist

Eine Sache, die jeder ab morgen tun kann.

Am Ende eines Vortrags steht bei mir kein Maßnahmenkatalog, sondern ein Satz, den jeder für sich zu Ende schreibt: Wenn das passiert, dann mache ich das. Diese eine Gewohnheit ist der ganze Trick. Sie ist klein genug, dass sie den Dienstag übersteht, und groß genug, dass man sie nach zwei Wochen merkt.

Dazu kommt eine Landkarte, die den Leuten hilft, sich selbst einzuordnen: Der Flow-Zyklus hat vier Phasen, Widerstand, Loslassen, Flow und Erneuerung. Wer weiß, in welcher er gerade steckt, hört auf, sich für den Zustand zu schämen, und fängt an, ihn zu nutzen.

Woran ich das festmache

Aus 654 Messungen mit dem Flow-Score, dem Fragebogen, den ich auch in Unternehmen einsetze, ergibt sich ein erstaunlich einheitliches Bild. Die Selbstwirksamkeit liegt im Schnitt bei 68 von 100, also hoch: Die Menschen trauen sich etwas zu. Fokus liegt bei 49,6 und Stressbalance bei 49,7, also an der Kippe.

47 Prozent stecken in der Phase Loslassen. Und bei zwei von drei Menschen ist der größte Hebel nicht Ernährung und nicht Bewegung, sondern Fokus oder Stress. Deshalb rede ich beim Gesundheitstag nicht zuerst über Obst.

Messung

Vorher und nachher, und zwar anonym.

Der häufigste Satz nach einem Gesundheitstag lautet: Es kam gut an. Das ist schön und hilft Ihnen im nächsten Budgetgespräch kein Stück. Deshalb biete ich eine Messung an. Die Teilnehmenden beantworten vorher zehn Fragen zu Energie, Schlaf, Stress, Fokus und Selbstwirksamkeit. Nach dem Vortrag oder einige Wochen später dieselben Fragen noch einmal.

Sie bekommen einen Bericht über die Gruppe: wo sie steht, wo der größte Hebel liegt, was sich bewegt hat. Was Sie nicht bekommen, sind Einzelwerte, und Sie erfahren auch nicht, wer teilgenommen hat. Ohne diese Zusage antwortet niemand ehrlich, und dann ist die Messung wertlos. Ab sieben Personen je Gruppe ist die Auswertung belastbar.

Die Teilnahme ist in jedem Fall freiwillig. Die Antworten sind Angaben zur Gesundheit, deshalb werden sie ausdrücklich eingewilligt, anonym gespeichert und nach 24 Monaten gelöscht.

Max Gotzler im Workshop mit einer Gruppe

Für die interne Begründung

Aus welchem Topf das meistens bezahlt wird.

Eine Frage, die in fast jeder Anfrage auftaucht und die selten jemand offen beantwortet. Hier, so ehrlich ich es kann, und mit der Bitte, es mit Ihrer Steuerabteilung zu prüfen. Ich bin kein Steuerberater.

Die 600 € pro KopfDer Freibetrag nach § 3 Nr. 34 EStG klingt verlockend, greift aber nur für Angebote, die die Anforderungen der §§ 20 und 20b SGB V erfüllen, also im Regelfall zertifizierte Präventionskurse. Ein einzelner Vortrag fällt üblicherweise nicht darunter.
BetriebsausgabeOhne diese Hürde. Ein Vortrag im Rahmen einer betrieblichen Veranstaltung ist eine normale Betriebsausgabe. Das ist der unkomplizierte Weg und in der Praxis der häufigste.
WeiterbildungsbudgetOft der schnellere Topf als das Gesundheitsbudget, weil dort meist mehr liegt. Dafür braucht es ein Angebot mit Lernzielen und beschriebenem Mehrwert. Genau so haben wir es zuletzt bei einem Versicherungskunden gemacht, und die Freigabe ging in Tagen statt Wochen.
EinkaufsplattformenGrößere Häuser kaufen Weiterbildung über Plattformen wie Semigator. Wenn Ihr Einkauf das verlangt, sagen Sie es früh, dann bereite ich die Unterlagen gleich in der Form vor.
KrankenkasseManche Kassen beteiligen sich an Gesundheitstagen oder stellen eigene Angebote daneben. Das läuft über Ihre Ansprechpartnerin dort und nicht über mich, aber es lohnt den Anruf, bevor das Budget steht.

Damit wir uns nicht missverstehen

Was ich nicht mache.

  • Keine Motivationsshow. Wer nach 45 Minuten brüllend aufsteht und am Mittwoch nichts mehr weiß, hat nichts gewonnen.
  • Keine Diagnosen, keine Heilversprechen, keine Dosierungen. Wo etwas in die Medizin gehört, sage ich das.
  • Keine Schuldzuweisung an Einzelne. Wenn eine ganze Abteilung auf Reserve läuft, liegt es nicht an der Disziplin der Leute.
  • Kein Produktverkauf von der Bühne. Keine Rabattcodes, keine Nahrungsergänzung, kein Stand im Foyer.
  • Keine zehn Maßnahmen. Eine, die zur Gruppe passt. Listen werden nicht umgesetzt.

Wenn Ihr Anliegen eher in diese Richtung geht, sage ich das im Vorgespräch und empfehle Ihnen jemanden, der besser passt.

So läuft es

Von der Anfrage bis zur Nachfrage.

1. AnfrageZwei Sätze reichen: Wer sitzt im Raum, was soll danach anders sein, wann ist der Tag. Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, mit Termin-Check und Preis.
2. Vorgespräch30 Minuten per Video. Was die Leute bewegt, was sie schon gehört haben, was sie nicht mehr hören wollen. Danach ein Angebot auf einer Seite, auf Wunsch mit Lernzielen für die interne Freigabe.
3. Messung vorherWenn gemessen wird: ein Link an die Teilnehmenden, zehn Fragen, drei Minuten. Die Auswertung fließt in den Vortrag ein, so weiß ich vorher, worüber ich reden muss.
4. Der TagHeadset, Beamer, Anschluss für den eigenen Rechner. Ich bin eine Stunde vorher da. Wenn Bücher da sind, signiere ich danach, solange jemand steht.
5. DanachEine Seite Zusammenfassung für alle Teilnehmenden, zum internen Verteilen. Die Aufzeichnung dürfen Sie im Haus weitergeben.
6. NachmessungVier bis acht Wochen später dieselben zehn Fragen und ein Bericht, der zeigt, was geblieben ist. Das ist die Zahl, mit der Sie im nächsten Jahr wieder Budget bekommen.

Fragen

Kurz beantwortet.

Ein Impuls von 20 bis 30 Minuten ab 5.500 € netto, eine Keynote von 45 bis 90 Minuten ab 7.500 €, ein halber Tag mit Übungen ab 12.000 €, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer und Anreise aus München. Die Messung vorher und nachher kostet extra. Alle Preise und was sie bewegt stehen offen auf der Honorarseite.

Beim Vortrag spielt die Zahl keine Rolle, 40 Menschen gehen genauso wie 7.000. Beim halben Tag mit Übungen liegt die Grenze bei etwa 40 Personen, weil sonst die Arbeit in kleinen Gruppen nicht mehr funktioniert. Bei größeren Gesundheitstagen ist die übliche Lösung ein Vortrag für alle und danach zwei Durchgänge im kleinen Kreis.

Ja, über den Flow-Score. Die Teilnehmenden beantworten vorher zehn Fragen zu Energie, Schlaf, Stress, Fokus und Selbstwirksamkeit, nach dem Vortrag oder einige Wochen später dieselben. Sie bekommen einen anonymen Gruppenbericht, keine Einzelwerte. Ab sieben Personen je Gruppe ist die Auswertung aussagekräftig.

Nein, und das ist Absicht. Der Arbeitgeber sieht die Gesamtzahlen der Gruppe, nie Einzelwerte und nie, wer was geantwortet hat. Ohne diese Zusage antwortet niemand ehrlich, und dann ist die ganze Messung wertlos. Die Teilnahme ist in jedem Fall freiwillig.

In der Regel nicht. Der Freibetrag nach § 3 Nr. 34 EStG gilt für Angebote, die die Anforderungen der §§ 20 und 20b SGB V erfüllen, also meist zertifizierte Präventionskurse. Ein einzelner Vortrag fällt üblicherweise nicht darunter. Als Betriebsausgabe ist er ohne diese Hürde absetzbar, und in der Praxis läuft die Buchung häufiger über das Weiterbildungsbudget als über das Gesundheitsbudget. Bitte klären Sie das mit Ihrer Steuerabteilung, ich bin kein Steuerberater.

Über Energie unter realen Bedingungen: Schlaf, Licht, Bewegung, Stress und die Frage, warum Wissen allein nichts ändert. Die Beispiele kommen aus Ihrem Haus, nicht aus dem Lehrbuch. Am Ende steht eine Sache, die jeder ab morgen tun kann, nicht zehn. Die ausführlichen Themen stehen auf der Vortragsseite.

Headset, Beamer oder Bildschirm und einen Anschluss für den eigenen Rechner. Mehr nicht. Ich bin eine Stunde vor Beginn da. Wenn der Vortrag mitgeschnitten wird, ist die interne Weitergabe im Unternehmen im Preis enthalten.

Für feste Termine sind drei bis sechs Monate üblich, weil Gesundheitstage meist lange geplant sind. Kurzfristig geht trotzdem oft etwas, besonders digital. Fragen Sie einfach mit dem Wunschtermin an, die Antwort kommt in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Quellen

  1. DAK-Gesundheit (2026). Krankenstandsanalyse erstes Halbjahr 2026: Psychische Erkrankungen erstmals häufigste Ursache für Fehlzeiten.
  2. Wissenschaftliches Institut der AOK (2025). Fehlzeiten-Report. Durchschnittliche Dauer einer Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Erkrankungen: 28,5 Tage.
  3. Techniker Krankenkasse (2025). TK-Stressreport. Zwei Drittel der Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst.
  4. Flowgrade (2026). Auswertung von 654 Flow-Score-Messungen: Selbstwirksamkeit 68, Fokus 49,6, Stressbalance 49,7, 47 Prozent in der Phase Loslassen.

Die Flow-Score-Zahlen stammen aus meinen eigenen Messungen, nicht aus einer Studie. Sie sind keine repräsentative Stichprobe für Deutschland, sondern ein Bild der Menschen, die den Fragebogen ausfüllen. Ich sage das lieber dazu, als dass es jemand später herausfindet.

Weiter

Wann ist Ihr Gesundheitstag?

Schreiben Sie mir den Termin, die ungefähre Gruppengröße und einen Satz dazu, was danach anders sein soll. Den Rest klären wir im Vorgespräch. Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Wenn aus dem einen Tag mehr werden soll: flowX Teams begleitet ein Team acht Wochen lang, mit Messung vorher und nachher.

Max Gotzler bei einem Vortrag im Saal